| Faltstühle fürs Camping stellen einen Kompromiss zwischen Bequemlichkeit, Robustheit, Gewicht und Packmaß dar. Je nach Art des Transportes und der Anforderungen wird der eine oder der andere Aspekt im Vordergrund stehen. Wer mit einem Wohnwagen unterwegs ist, kann sich völlig auf den Komfort konzentrieren. Ein robustes Aluminiumgestell, das mit einem Griff aufgeklappt werden kann, Armlehnen und eventuell sogar eine gepolsterte Sitzfläche - damit lässt es sich gut unterm Vordach sitzen. Das andere Extrem stellt der Dreibein-Hocker dar. Er bietet normale Sitzhöhe, geringes Gewicht und ein minimales Packmaß. Selbst Rucksack-Wanderer können diese Erinnerung an die Zivilisation mit sich führen. Ist er bequem? Die Antwort müsste lauten: Nach dreißig Kilometern auf korsischen Wanderwegen ist jede Sitzgelegenheit komfortabel. Der klassische Klapphocker stellt die nächste Stufe dar. Sicherlich ist er weniger bequem als ein Faltstuhl. Wenn es darum geht, unter beengten Bedingungen - etwa im Zelt an einem Regentag - um einen Tisch zu sitzen, ist er jedenfalls eine gute Wahl. Der typische Faltstuhl fürs Camping ist auch Camping-Verächtern als Regiestuhl ein Begriff. Hier finden die Arme wieder ihre Ruhemöglichkeit auf Lehnen. Die faltbare Verwandtschaft der Wohnzimmersessel bietet beste Voraussetzungen für einen entspannten Tag. Allerdings bringen sie auch drei bis vier Kilo auf die Waage, die transportiert werden müssen. |